• Willkommen auf der Homepage der TSG Lütter
  • Willkommen auf der Homepage der TSG Lütter
  • Willkommen auf der Homepage der TSG Lütter


Hallo Reinhold, zunächst einmal Glückwunsch zu der tollen Hinrunde. Nach dem ersten Spiel gab es keine Niederlage mehr, dafür eine tolle Siegesserie. Wie bewertest du die Leistung deiner Mannschaft?

Sicherlich hatten wir anfangs Probleme mit der Leistung und Umsetzen der von mir geforderten Spielweise.Wir mussten uns ja erst einmal kennenlernen, haben dann an verschiedenen Punkten gearbeitet (Taktisch; Diziplinierte Spielweise; Pressing und schnelles Umschaltspiel nach Balleroberung). Die Mädels haben im Training sehr gut mitgearbeitet und im Spiel das Erlernte bis zum Schluß hervorragend umgesetzt. Aufgrund dessen haben wir auch diesen momentanen Erfolg zu verzeichnen. Wir werden aber nicht nachlassen, uns im Training weiterzuentwickeln, um weiterhin guten Fussball zu spielen.

Von männlichen Trainern hört man oft, sie würden keine Frauen trainieren. Was hat dich dazu bewogen, es trotzdem zu tun? Welche Vorteile oder Nachteile hat eine Frauenmannschaft?

Ich weiß durch Gespräche mit anderen Trainern (und sogenannten Fußballexperten!!!!!!) das immer noch große Vorurteile gegenüber dem Frauenfussball bestehen. Ich war immer ein Gegner solcher Klischees und habe es verurteilt. Für mich als Trainer kommt es mir nicht drauf an, wen und was ich trainiere, sondern für mich ist es wichtig, das die Vereinsphilosophie stimmt und die Manschaft, die ich trainiere bereit ist, die gesteckten Ziele zu erreichen. Den Eindruck habe ich in Lütter von Anfang an gehabt.

Lütter ist in der Beziehung einzigartig was den Frauenfussball betrifft. Es besteht eine tolle Harmonie zwischen den Frauen.- und Männermanschaften. Dies ist auch auf eine hervorragende Vereinsarbeit zurückzuführen. Das hat mich überzeugt und ich habe den Trainerposten im Sommer angenommen. Wenn ich dann noch etwas bewegen kann, macht mir der Trainerjob sehr viel Spass.

Für mich gibt es keine Vor- und Nachteile zwischen Frauen- und Herrnfussball. Die Philosohpie ist die gleiche.

Deine Mannschaft hat momentan 5 Punkte Vorsprung auf Anraff, aber Lollar kann mit Nachholspielen noch näher heranrücken. Welchen Gegner schätzt du am stärksten ein und worauf dürfen wir uns in der Rückrunde besonders freuen?

Für uns gilt es zuerst einmal, gut in die Vorbereitung zu kommen ordentlich zu trainieren, um dann eine gute Rückrunde zu spielen.

Es wird sehr schwierig werden, da wir bedingt durch Platz 1 in der Tabelle die Gejagten sind. Wir müssen und werden nochmals alles geben, um weiterhin eine gute Rolle in der Verbandsliga zu spielen. Anwärter auf die vorderen Plätze sind für mich Anraff und Lollar.

Ich hoffe, dass uns weiterhin die Zuschauer bei den Heimspielen unterstützen werden. Dies gibt den Mädels nochmals ein Motivationsschub.

Wir danken dir für deine Antworten und wünschen eine erfolgreiche Vorbereitung.

Die TSG hat sich in der Hallen-Gemeindemeisterschaft den Titel geholt und darf nach etlichen Jahren mal wieder den Pokal mit nach Hause nehmen. In einem spannenden Finale gegen Kerzell entschied schließlich ein Neunmeterschießen über den Sieger des Turniers. Vom Punkt aus blieb die TSG eiskalt und sicherte sich so das Preisgeld und den Titel.

Die Vorrunde beendete man nach Siegen gegen Welkers und Rönshausen sowie einem 2:2 gegen Kerzell mit dem ersten Platz. Im Halbfinale traf die TSG dann auf die SG Büchenberg, die sich in ihrer Gruppe überraschend gegen Rothemann durchsetzen konnten. Das Halbfinale war aber dann bald eine klare Sache. Mit 4:0 zogen die Jungs der TSG in das Finale ein.

Dort traf man auf Kerzell, die stark begannen. Nach der Hälfte der Spielzeit war es vor allem Raphael Groß zu verdanken, dass sich der Rückstand mit 0:1 noch in Gernzen hielt. Nach und nach wurde Lütter aber stärker und erkämpften sich die ein oder andere Chance. Zwei Minuten vor Schluss war es schließlich Juri Dieterle, der die Anhänger aus Lütter jubeln ließ. Manuel Giraldi hätte Sekunden vor dem Abpfiff sogar noch den Siegtreffer erzielen können.

Im Neunmeterschießen hatte Lütter dann klare Vorteile. Nach dem 3:0 war der Sieg perfekt und Konstantin Höhl konnte den Pokal entgegennehmen.

Lütter spielte mit Groß; Takacs, Höhl, Dieterle, Giraldi, Ochs, Treidler, Müller und Breitenbach.

Am Tag zuvor belegte die Alte-Herren-Mannschaft den dritten Platz, nachdem man im Halbfinale im Elfmeterschießen gegen Büchenberg scheiterte. Das Spiel um Platz 3 wurde gegen Löschenrod mit 5:4 gewonnen.

 

Hallo Florian, zunächst einmal Glückwunsch zu der guten Hinrunde. Nach einem famosen Start war die TSG II allerdings lange erfolglos. Am Ende sprang Platz 13 mit 14 Punkten heraus. Wie lautet dein Fazit für diese erste Saisonhälfte deiner Trainerlaufbahn?

Am Anfang der Hinrunde hatten wir einen wirklich guten Lauf, haben Spiele für uns entschieden, die womöglich auch in einem Unentschieden oder einer Niederlage hätten enden können. Danach kam es zu der langen erfolglosen Strecke, in der wir Spiele abgeben haben, die wir wahrscheinlich am Anfang der Saison noch gewonnen hätten. Dennoch muss ich sagen das ich zufrieden bin mit den Leistungen, die die Mannschaft bis hierhin gezeigt hat. 

Wie ist es für dich, als Spielertrainer noch viel mehr Verantwortung zu tragen? Was gefällt dir gut, was ist eher unangenehm?

Für mich als Spielertrainer war es zunächst schwer, die ganzen Ein- und Auswechslungen zu managen, gerade weil ich selbst auf dem Platz stehe und alles auf dem Schirm haben muss. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Die Anpassung hat zwar eine gewisse Zeit gedauert, aber aufgrund meiner Position im Mittelfeld habe ich das meiste Geschehen im Blick und kann dementsprechend die Ein- und Auswechslungen durchführen. Oft halte ich  in der Halbzeit Rücksprache mit einem Ansprechpartner. Dennoch wird von einem Spielertrainer mehr erwartet und der Druck auf den Trainer ist natürlich immer ein größerer, denn am Ende bin ich für den sportlichen Erfolg oder Misserfolg des Teams verantwortlich.
Unangenehm ist natürlich der Gang vom Feld nach einer Niederlage oder auch die Entscheidung, jemanden zu Hause zu lassen. Gerade bei unserer Kadersituation trifft es immer wieder 2-3 Leute. Auf der anderen Seite steht natürlich, dass ich gerne die Verantwortung auf dem Feld trage, die Leute anzuweisen, wie sie laufen sollen, oder anzusagen, wer eventuell anspielbar wäre. Positiv ist natürlich auch die Freude für meine Jungs, wenn Sie ihre Erfolgserlebnisse feiern können wie z.B. Tore zu erzielen oder als Sieger vom Feld zu gehen.

Wie sieht dein Ausblick auf die Rückrunde aus?

Mein Ausblick auf die Rückrunde ist ganz klar möglichst viele Punkte zu sammeln. Mir liegen zwei bis drei Spiele noch schwer im Magen die ich in der Rückrunde mit meiner Mannschaft positiver gestalten möchte. Am schönsten wäre natürlich wieder eine Erfolgsserie, aber wir sollten weiter von Spiel zu Spiel denken und uns optimal auf die Rückrunde vorbereiten. In meinen Beinen kribbelt es nach der Winterpause schon sehr. Klar, die Winterpause war mal nötig um die ganzen Wunden zu lecken, dennoch kann es meinetwegen sofort wieder losgehen.

Wir danken dir für deine Antworten und wünschen eine verletzungsfreie Vorbereitung!

Unsere Mannschaften treten zu folgenden Hallenturnieren an:

  • AH-Gemeindemeisterschaft in Eichenzell am Samstag, 07.01. ab 14 Uhr
  • Gemeindemeisterschaft in Eichenzell am Sonntag, 08.01. ab 13 Uhr
  • Herren-Kreismeisterschaft in Gersfeld am Sonntag, 15.01. ab 12 Uhr
  • Frauen-Kreismeisterschaft in Gersfeld am Sonntag, 15.01. ab 15:15 Uhr
  • A-Jugend Kreismeisterschaft in Neuhof am Sonntag, 15.01. ab 17:30 Uhr
  • B-Juniorinnen Kreismeisterschaft in Künzell am Samstag, 28.01. ab 13 Uhr